Tagebuch


Die Filmaufnahmen

Es war saukalt, als wir uns vor der Lackiererei von lackXpress trafen und ich konnte aus ein wenig Entfernung schon den Saab sehen. Schick sah er aus, aber ich durfte noch nicht hin, denn der Kameramann machte noch einige Fahrzeugaufnahmen. Ich erhielt einige Instruktionen und bekam ein winzig kleines Mikrofon, welches an meinem Hemd festgemacht wurde. Witzig fand ich, dass der Toningenieur anschließend mit einer Schachtel kam, die voll war mit Mikrofon-Windschutz-Fellchen in allen Farben. Ich bekam ein hellblaues über mein Mikro, damit es zum Hemd passte und nicht auffiel.

Panagiota kam nach einiger Zeit in ihrem kleinen Mini angefahren und nachdem auch sie verkabelt war ging es los. Sie ist tatsächlich so schlagfertig und witzig, wie man sie im Fernsehen erlebt. Und man weiß nie so genau, woran man ist.

Zunächst wurde ich alleine interviewt. Ein paar Fragen nach warum, wieso, weshalb sollten wohl für ein wenig brauchbares Filmaterial sorgen. Anschließend das obligatorische "angelaufen kommen". Ich dachte, dass man dabei nicht viel falsch machen könne, aber schon die erste Aufnahme musste wiederholt werden, weil laut Aussage des Ton-Ingenieurs in dem Moment ein Flugzeug über uns flog und die Akustik versaute.

Dann ging es gemeinsam mit Panagiota los. Begrüßung, Vorstellung kleine Wortspielereien. Und auch hier wurde jede Szene mindestens 2 mal gedreht. Mal war eine Sirene zu hören, oder ein Auto fuhr vorbei, oder interessierte Fußgänger blieben stehen und wollten mit auf´s Bild, oder einfach nur zur Sicherheit. Man hat sich ja im Vorfeld schon die eine oder andere Formulierung ausgedacht, aber wenn man dann die Szenen 2-3 mal "spielt" bringt einen das schon ein wenig aus dem Konzept.

Kurz bevor ich nach Dortmund zu den Dreharbeiten fuhr hatte ich mir extra noch in einem Berliner Laden für Zirkusbedarf eine rote Nase gekauft. Da ja die Preisverhandlungen mit Panagiota immer ein wenig schwierig sind, war meine Strategie, mir mitten in der Verhandlung die rote Nase aufzuziehen, sie damit aus dem Konzept zu bringen und ihr mit Hinweis auf unsere Spendensammlungen das Herz zu erweichen. Das klappte dann beim ersten mal zwar ein wenig, beim zweiten und dritten Take der Szene war es dann aber gespielt. Immerhin erklärte sich Panagiota bereit Ihr Autogramm auf dem Auto zu hinterlassen (war für sie sicherlich auch das erste Mal) und sich für die Abschlussfotos meine rote Nase aufzusetzen.

„Ich finde das mein Auto eine tolle Reise vor sich hat und ein tolles Projekt, sich gleichzeitig für ein Kinderhospiz einzusetzen“

Panagiota Petridou

 

Alles in allem hat es Spaß gemacht und ich habe ein klasse Auto gefunden für die Balkanrallye gefunden.

Rostlaube, Saab, Panagiota Petridou, Filmaufnahmen

Red-Nose Team in sozialen Medien